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... 1921, Seite 5—«, Bild 4—8), Einen weiteren Übelstand der umgekehrten Federn bildet das Schwänzeln der Hinterachse, — Wenn man ein Automobil, das schon seit längerer Zeit im Betrieb ist, an seinem hinteren Rahmenende durch einen Flaschenzug so emporzieht,' daß die Federn entlastet sind und beide Räder über den Boden schweben, so kann man sich leicht davon überzeugen, daß sich die Hinterachse infolge des Spielraumes an den Federbolzen ein wenig seitlich hinund herschieben läßt. Diese seitliche Verschiebbarkeit ist natürlich bei einem Wagen mit umgekehrten Federn (Auslegefedern) unvergleichlich viel größer als bei einem Wagen mit normalen Federn, Abb, 4 zeigt (in Ansicht von oben) das hintere Rahmenende eines Automobils mit umgekehrten Federn. Die Punkte a a sind die Hauptstützpunkte, in denen der mittlere Teil der Tragfedern an den Längsträgern befestigt ist, und die Punkte b b bilden die Gegendruckpunkte. Die Punkte a a und b b entsprechen den Punkten a und b in Abb. 1. Infolge des Spielraumes an den Federbolzen a a und b b kann die Hinterachse so schwänzeln, wie es durch Abb, 5 veranschaulicht ist. w KS Um dieses Schwänzeln zu vermindern, haben einige Firmen z. B, die englischen Daimlerwerke sowie Selve und die Wandererwerke die umgekehrten Hinterachsfedern nicht parallel, sondern trapezartig (punktiert in Abb 6) angeordnet. Eine noch ...