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... ist im Prius aber auch nach der Modellpflege nur zwei ter Klasse. Zudem sind die Vordersitze nach wie vor zu hoch, das Lenkrad ist zu niedrig montiert. Spürbar bequemer sitzen Fahrer und Beifahrer auf den gut geformten Sitzen im Civic. Beide sind in puncto Federung eher von der straffen, aber nicht unkomfortablen Sorte. Leichte Schwä chen zeigen beide jedoch beim An sprechen auf kurze Unebenheiten wie Querfugen und Kanaldeckel. Der Prius rollt insgesamt aber geschmeidiger ab, und das Fahrwerk ist akustisch besser von der Karosserie entkoppelt. Etwas mehr Kontakt zur Straße würde man sich hingegen bei den in beiden Fällen synthetisch wirkenden elektrischen Servolenkungen wün schen. Besonders der Prius vermittelt wenig Rückmeldung. Außerdem rea giert der Civic etwas spontaner auf Lenkbefehle. Bei flotter Fahrt neigt er jedoch stärker als der Prius dazu, untersteuemd über die Vorderräder zu schieben. Das dunkelste Kapitel beim Honda sind allerdings die Bremsen. Dabei verblasst die schlechte Dosierbarkeit der Civic- Bremse noch gegen den um 26 auf völ lig indiskutable 67 Meter an wachsen den Bremsweg bei der zehnten Voll bremsung in Folge. Am Ende liegt der Prius nicht nur beim Bremsen und beim Verbrauch vorne. Auch in der zweiten Generation verliert der Civic Hybrid den Wett kampf gegen das Gesamtpaket des Toyota Prius aus ...