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... Seit dem 2. Juli läuft bei den deutschen Produzenten sowie bei den vielen Zulieferbetrieben, an der Spitze Bosch, die Fabrikation wieder. KW und Ford starteten mit vollem Schwung in die zweite Hälfte des Autojahres 1984. In den sechs inländischen VW-Werken rollt die Produktion wieder mit werktäglich 5000 Einheiten. VW hat sein eigenes Tarifabkommen. Auch in den Kölner Ford-Werken wird voll gearbeitet. Auch Daimler- Benz hat mit Ausnahme des Werkes Kassel in allen Werken vom 3. Juli an die Produktion wieder voll aufgenommen. Wieviel Milliarden DM dieser Arbeitskampf wirklich gekostet hat, das summieren zurzeit die Statistiker. Als sofortige Ausgaben der beiden Partner werden genannt: beim Arbeitgeberverband Ganzmetall 900 Mio DM Finanzhilfe für die kleineren Betnebe; die Gewerkschaft IG Metall hatte an Streikgeldern aus der Gewerkschaftskasse 500 Mio DM zahleamüssen. Der Präsident des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, Wolfram Thiele, betonte: Die Arbeitgeber haben erreicht, was die Unternehmer immer wieder betonten, nämlich mehr Flexibilität in der Gestaltung der Arbeitszeit. Durch die zweijährige Laufzeit der Lohnvereinbarung ist die Kostensicherheit der Betriebe sichergestellt. Der Boss der IG Metall, Hans Mayr, sagt: Es hat sich gelohnt, wir haben die Pilotfunktion mit unserem Arbeitskampf für die Bundesrepublik und für Europa erfüllt ...