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... Berlinetta Boxer, die ihm vorausgingen. Die zu beiden Seiten des Motors platzierten Kühler reduzierten – anders als der übliche Frontkühler – die Innenraumtemperatur und vergrößerten den Kofferraumplatz in der Nase. Der Ferrari 365 GT4 BB, der 1973 herauskam, hatte dasselbe 12-Zylinder-180°-V-Motor-Layout wie die Formel-1-Wagen von Ferrari und der Sportprototyp 312 PB. Als der Testarossa mehr als zehn Jahre später auf den Markt kam, hatte dieser Zwölfzylinder seine makellosen Motorsportreferenzen bereits eingebüßt, er war jedoch zu einem herrlich sanften und leistungsstarken Aggregat weiterentwickelt worden. Mit seinen neuen Vierventil-Zylinderköpfen und einer verbesserten Benzineinspritzung produzierte er 390 PS und wurde von den damaligen Straßentestern zu Recht in den höchsten Tönen gepriesen. 1986 machte sich Ferrari daran, das Chassis mit der Nummer 62897 in Gianni Agnellis eigenen Spider zu verwandeln. Agnelli war der Inbegriff eines Italieners. Als Geschäftsmann, Staatsmann und Playboy gleichermaßen eroberte er sich eine Position, der es an Reichtum, Macht und Einfluss nicht fehlte. Auf der einen Seite die Stilikone, die Henry Kissinger und Fürst Rainier von Monaco zu ihren Freunden zählte, auf der anderen Seite der charismatische Frauenheld, dem romantische Verbindungen zu Schauspielerinnen und Society-Ladys nachgesagt wurden. Er wurde ...