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... ein wenig fester aus, ohne indessen das Reagenzglas zu sprengen, worin sich die Zustandsänderung bei den Versuchen vollzog. Selbst bei einem Säuregehalt entsprechend einer Dichte von nur 1.02 konnte keinerlei Sprengwirkung festgestellt werden. Und je höher die Säurekonzentration stieg, desto weicher wurde der beim Gefrieren entstehende c Matsch », während gleichzeitig bis zu der bei voll geladenen Batterien vorhandenen Säuredichte die Gefriertemperatur rasch abnahm. (Fig. 1.) Wenn dennoch bei Kälte häufiger Zellenbrüche vorkommen als bei Normaltemperaturen, so dürfte dies auf zwei Einflüsse zurückzuführen sein. Zunächst einmal wird der Zellenwerkstoff bei Kälte spröde, was durch Fallproben festgestellt werden konnte. Bei Hartgummikästen, die wegen ihrer bedeutend höheren Schlagfestigkeit für militärische Zwecke in erster Linie in Frage kommen, ging die an der Bruchgrenze liegende Fallhöhe von 75 cm bei + 20° C auf 30 cm bei — 40° C zurück. (Glaskästen ertrugen vergleichsweise bei -f- 20° C nur eine Fallhöhe von 5 cm.) Angesichts dieses Festigkeitsrückganges fällt dann die praktische Notwendigkeit zum Ausbau der Batterie aus Fahrzeugen, die über Nacht bei sehr grosser Kälte im Freien stationieren müssen und über keine künstliche Beheizung des Akkumulators verfügen, doppelt ins Gewicht. Eine weitere Gefahr für den Batteriekasten kann wenigstens bei ...