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... zur Strassenverkehrssicherheitspolitik der Schweiz (Vesipo) durchführen. Aber einige der vorgeschlagenenMassnahmen sind schon bekannt geworden, wobei die «Automobil Revue» bereits im vergangenenApril (vgl. AR 15/2002) darauf aufmerksam gemacht hatte. MENSCHEN FEHLEN Der Vesipo-Bericht geht vonder zutreffenden Annahme aus, dass Menschen im Strassenverkehr Fehler begehen und es nicht möglich ist, fehlerhaftes menschliches Handeln völlig auszuschliessen. Infolgedessen müsse das Verkehrsund Rettungssystem so ausgestaltet sein, dass dieFehler, die sich nicht verhindern lassen, keine fatalen Folgen zeitigen. Nicht der Mensch sei dem System anzupassen, sondern das System dem Menschen. Zudemsei es nicht das Ziel der Studie, die Mobilität zu reduzieren, sondern diese unfallfrei zu gestalten.77 Massnahmen haben die bfu-Experten aufgelistet, mit denen man der «Vision Zero» (keine Toten oder Schwerverletzten mehr im Strassenverkehr) näher kommen soll. Im vergangenen Jahr waren es 544 Opfer pro Jahr. Bis 2010 soll diese Zahl auf 300 und bis 2020 auf etwas über 200 pro Jahr gesenkt werden. Das ist ein ehrgeiziges Ziel, und entsprechend sind es auch die zur Erreichung dieses Ziels vorgeschlagenen Massnahmen. Sie beinhalten die Herabsetzung der bisherigen Höchstgeschwindigkeiten von heute 120/80 auf110/70 (auf Autobahnen und ausserorts). Dazu gehören ...