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... aber auch eine bunte Formenvielfalt. Hier werden Trends gesetzt, testen die Hersteller mit Studien und Konzeptfahrzeugen die Publikumsreaktion. Autodesigner sehen die gebotene Formen-Parade indes mit anderen Augen. Wir trafenMarkus Haub* und baten ihn um seine persönliche Geschmackseinschätzung. Die ist natürlich subjektiv, aber ausberufenem Munde und deshalb eine reizvolle Grundlagefür weitere Diskussionen Die Schlechtesten zuerst Weil man sich ja immer steigern soll, wollen wir mit Haubs grösster IAA-Enttäuschung beginnen: «Das sind zweifellos die Chinesen: Unglaublich, dass man so dreistes Abkupfern von BMW oder Toyota erlaubt! Wir regen uns über Gucci-Plagiate oder Internet-Raubkopien auf,vernichten sie dann öffentlich. Aber die Chinesen lässt man gewähren, und das auf einerWeltmesse: Eine bodenlose Frechheit! Die brauchen offensichtlich gute Designer (lacht),ich sollte da mal anrufen!» Schwache Europäer D’accord, aber jetzt zu den Europäern: Wer schwächelt hier am meisten? «Leider Seat», sagtHaub, «den Tribu verstehe ich nicht, der ist doch total überflüssig. Und auch durchsichtig: etwas Audi, ein wenig Lamborghini - traurig, denn diese VW-Marken haben ja sehr eigenständige Formsprachen. Bei Seat landen die jetzt im Mixer. Das kann alles sein, aber nicht die Zukunft. Der Tribu ist einfach hässlich. Schade auch für die anderen beiden ...