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... stellungen auf dem gesamten Gebiete der deutschen Verkehrswirtschaft, die sehr stark auch ins Tätigkeitsfeld der mit dem Hafraba- Gedanken verbundenen Initianten eingreifen, lassen zweifellos auf eine solche Entwicklung schliessen. Auch rein politische Ueberlegungen begründen die ablehnende Haltung der deutschen Regierung gegenüber dem siebenjährigen Hafraba-Projekt. Dieses fusst bekanntlich auf einem rein internationalen iVerkehrsgedanken, d. h. auf einer Verbindung tder Nordsee über den Alpenwall mit dem Mittelmeer, während der gegenwärtig bei unseren nördlichen Nachbarn betriebene Strassenbau sich vornehmlich vom Gesichtswinkel Jder Arbeitsbeschaffung, dem Kardinalproblem der deutschen Innenpolitik, beurteilen lässt. Vergleicht man die zur Zeit in Angriff genommenen Autobahnstrecken mit der Ha- 5raba-Linienführung, so zeigt sich mit aller Deutlichkeit, dass auf süddeutschem Gebiet nirgends eine Verbindung mit der Schweiz (gesucht wird. Im Bau befinden sich daselbst idie Strecken Frankfurt-Mannheim-Karlsruhe, Stuttgart-Ulm und München - Salzburg. Der (Ausbau der uns besonders interessierenden Anschluss-Strecke Karlsruhe-Freiburg i. Br.- Basel ist in den offiziellen Ausbauprojekten nirgends erwähnt oder vorgesehen, wogegen die Strecke München-Lindau in einer zweiten Bauetappe in Angriff genommen werden Üürfte. Eventuell soll noch eine Strasse von Ulm über ...