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... der Formel 3 auszuprobieren. «Martinelli & Sonvico» stand auf dem Transporter. Mit dem Team des Luganeser Alfa-Vertreters begann seineFormel-3-Karriere an der Seite von Silvio Moser auf Brabham Nach zwei Jahren war er Tecno- Werksfahrer, 1968 erfolgte derSchritt in die Formel 2, und 1970 wurde er in dieser Kategorie auch Europameister. Die Entscheidung fiel im Oktoberin Hockenheim Im gleichen Jahr, beim GPvon Holland in Zandvoort, hatte er als Ferrari-Werksfahrer seinen ersten GP bestritten, und schon im vierten Einsatz, am 6. September in Monza, ging er als Sieger des GP von Italien durchs Ziel, nur 5,08 s vor Jackie Stewart. Das Volk tobte vor Begeisterung. Allerdings hing ein schwerer Schattenüber dem Autodromo, denn am Samstag war Jochen Rindt beim Training tödlich verunfallt Charmant und launisch Enzo Ferrari hatte also an Clay Regazzoni geglaubt, obschon dieser noch keinen grossenPalmares voiweisen konnte, aber die Intuition lag richtig,hier hatte man es mit einem Talent und ausserordenüichen Kämpfer zu tun. Ein Sieg inMonza, und das erst recht auf Ferrari, war das Höchste, was der Tessiner mit südländischem Temperament dem einheimischen Publikum bieten konnte. Von da an schlossen ihn die Tifosi und auch die ganze Schweiz für immer in ihrHerz Er war einer, der das Leben in vollen Zügen genoss, ein absoluter Draufgänger, ein Sanguiniker, wie er ...