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... einer Generation. Und in Anbetracht der Tatsache, dass wir nur sprunghaft und im Tempo unserer jetzigen Lebensauffassung fortgeschritten sind, muss doch anerkannt werden, dass wir im Grunde genommen in dieser so kurzen Zeit viel gelernt haben. Oder nicht? Doch — und das möchte ich ganz besonders betonen1 — unsere Einstellung zum Auto ist anders als die des Mannes, bedingt durch die Wesensverschiedenheit der Naturen. Der Herr ist imstande, immer wieder neue technische Verbesserungen hervorzubringen, selten aber wird sich eine Dame derart mit Technik befassen können, dass sie wesentliche Neuerungen zu schaffen imstande ist. Die Dame nimmt das Auto als fertige Schöpfug, sie pflegt es, gibt ihm ihre Gedanken, ihr Gefühl. Deshalb soll man nicht allgemein von Vermännlichung und Snobismus reden, wenn man von der Dame spricht, die versucht, sich auf den verschiedensten Gebieten des modernen Lebens den Herren anzupassen. Sicherlich ist auch die physische Gesundung der Frau gerade mit der Verwirklichung der Forderung nach Natürlichkeit und gleichzeitig mit der Anspannung unserer Sinnesorgane beim Sporttreiben in einem grossen Masse bei der Autofahrerin auf die Benutzung des Wagens zurückzuführen. Die Zeiten sind vorüber, welche die autofahrende Frau als Novum anstaunten. Viele machen täglich ihre Fahrprüfung und wenn das so weitergeht, wird die Zahl der ...