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... Pro dukte hat und kaufen seit Jahr zehnten dort ein“, erklärt Mei ster Chollet, „da wissen die ganz genau, welche Qualität wir ver langen.“ Chollet hat inzwischen den Milchmann an der Strippe, brüllt schon wieder, weil er sich im all gemeinen Töpfeklappern ver ständlich machen muß: „50 Kilo Butter, habe ich gesagt, und 40 Liter Schlagsahne, aber sofort.“ Immerhin sind rund 150 Mittags gäste angesagt. In der Hauptsai son kommen oft mehr als 300. Der ausladende Garten der „Moulin“, eine alte, mit Wein laub über und über bewachsene provenzalische Mühle, läßt sich im Sommer bei Bedarf fast belie big bestuhlen. „Trotzdem muß man sich Zeit für jedes einzelne Gericht, für jede einzelne Portion neh men“, behauptet Roger Vergé. Er ist inzwischen - etwa gegen halb elf - im dunkelblauen Mer cedes 560 SE vorgefahren und sitzt jetzt im Büro, von wo er sein Imperium lenkt. Vergé hat es verstanden, seine Sterne zu versilbern. Er betreibt neben seinem Stammhaus noch ein weiteres berühmtes Restau rant - das L’Amandier de Mou ginsund ein elegantes Bistro in Monte Carlo. Er vermarktet sein eigenes Olivenöl, verkauft Paste ten aus Gänsestopfleber und so gareigene Weine. Einkleiner Ab leger der Unternehmensgruppe Vergé ist die Kochschule „Cuisine de Soleil“ in Mougins, die zah lungskräftigen Riviera-Touristen die Gelegenheit gibt, selber mal im Topf ...