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... wuchernde Amerikanismen erwähnen, dann sollten Sie eigentlich nicht gleichzeitig für die Verwendung dieses amerikanischen Ausdruckes, nämlich „Aquaplaning“, eintreten. Sie meinen, es sei für die deutsche Sprache „kein Unglück“, wenn es bei die sem Ausdruck bleibt. Sie schreiben weiter, daß es für den Straßenverkehr aber manchmal ein Unglück sei, daß Autofahrer die Bedeu tung nicht kennen. Nun, ist es dann nicht doch gerade ein Unglück, wenn dieser Ameri kanismus beibehalten wird? Gerade, weil er noch immer von vielen nicht verstanden wird, sollten deutsche Behör den deutsche Fahrer — und das ist immer noch die Mehr zahl der Straßenbenutzer — auf deutsch ansprechen. Was spricht also gegen „Pfützen schwimmen“ oder, da Sie meinen, daß dieser Ausdruck „wohl zu sehr nach Dorfstraße und mangelnder Hygiene“ klinge, gegen die wörtliche Übersetzung „Wassergleiten“ oder, besser vielleicht, „Was sergleitgefahr"? Ehrfried Siewers, Hamburg Lange Zeit war ich gezwun gen, beruflich jeden Tag alle Arten von Kfz-Zeitschriften durchzustudieren, darunter auch die gute und sachliche Zeitschrift „Kraftfahrzeug- Technik“ aus der DDR. Hier bei ist interessant, daß in die ser Zeitschrift so gut wie kei ne Begriffe aus dem soziali stischen Machtbereich oder gar russische Vorkommen. Für das bei uns benutzte Wort „Aquaplaning“ wird in dieser ...