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... hinan, um später bei der jetzigen Eselsstation sich mit der Haingasse zu vereinen. Dieser Weg wurde der St ein weg genannt und war ebenso wie die Haingasse zu mittelalterlicher Zeit gepflastert. Hier und dort lugen jetzt noch Pflastersteine aus dem verschütteten Grund der alten Straße hervor. Als sich zu Beginn des vorigen Jahrhunderts nach der berühmten Burschenfahrt das Interesse an der Wartburg im deutschen Volke immer mehr regte, entstanden neue Wege, die um den Metilstein herum zur Wartburg führten und die schließlich in dem jetzigen steilen und in gewissem Sinne unschönen und unbequemen Sc. hloßbergwege den am meisten benutzten Verbindungsweg von der Stadt zur Burg fanden. Zur Mitte des vorigen Jahrhunderts machte die Erneuerung der Wartburg zahlreiche Materialientransporte zur Höhe des Berges notwendig. Es wurde ein Wagenweg angelegt, der bei den Hainteichen vom Mariental abwich und über den „Gulanger" unter der Wartburg vorbeiführend, an der jetzigen Eselsstation auf die alten früheren Wege traf. Dieser einfache Feldweg war nichts weniger als ein erstklassiger Reiseweg, und wir wissen, daß mancherlei Unglücksfälle auf diesem Wege Reisende sowohl wie Materialfuhren betroffen haben. Es war deshalb eine dringende Forderung des Verkehrs, diesen Weg auszubauen und als Kunststraße zu modernisieren. Dies geschah im Jahre 1871, und es ...