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... zwei Ventilstössel, zwei Führungen etc. Hier würde also der Vorteil eher auf Seite des Knight liegen. Oder ist es die Kompliziertheit der Funktion? Da muss ich mich denn fragen, ob die beständig in ihrer Bahn geführten zylindrischen Schieber bei Knight vom Standpunkte der Mechanik nicht einen einwandfreieren Mechanismus darstellen als ein Beorderungssystem, bei dem eine Nocke plötzlich auf einen Stössel auftrifft, um auf diese Weise den Ventilschaft zu heben und die Oeffnung des Ventils zu bewirken. Und nun gar die Art und Weise, wie das Schliessen des Ventils bewirkt wird! Sie ist bekannt: das sich selbst überlassene Ventil fällt unter der Wirkung einer Spiralfeder brüsk auf seinen Sitz nieder. Schon hieraus erkennen wir, dass beim Knight-Motor die Einstellung einfür allemal unveränderlich bleiben muss, wogegen sie beim Kegelventilmotor, wo sie von der Spannung der Ventilfedern, dem Zustand der Ventile etc. abhängt, notwendig sich mit der Zeit ändert. Man hat schliesslich eingewendet, der Knight-Motor werde sich unmöglich schmieren lassen. Aber heute verkehren Tausende Wagen mit dem Knight-Motor auf den Strassen und man hat nicht gehört, dass Defekte häufiger vorkommen als bei anderen Typen. Stellen wir uns nur vor, was jemand, der den Kegelventilmotor noch nicht kennt, a priori für theoretische Einwendungen gegen diesen erheben könnte! Wie? Sie glauben, ...