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... verfeinert - neben Leistung und Gewicht die dritte Komponente für den Erfolg. Alle drei Roadster gingen am 27. Mai 1940 nach der Mille Miglia als Versuchs wagen ins Gestüt und dienten dort der Ent wicklung, die Cheftechniker Rudolf Schlei cher auch während der Kriegsjahre weiter betrieb. Und auch nach dem Krieg blieb der MM, der heute im Museum steht und ge legentlich Ausgang erhält, ein Studienob jekt. England-Importeur Frazer Nash er hielt ihn als Ersatz für einen 328-Rennwagen, der bei Kriegsausbruch gerade in München zur Kur war und nicht mehr ge funden wurde. Der Frazer Nash-Bristol wurde als Rechtslenker und mit modifizier tem Grill zum Halbbruder des Mille Miglia. Das Original machte noch bis in die fünfzi ger Jahre hinein Furore, ehe es von der Bildfläche verschwand. Erst 1967 entdeckte der britische Jour nalist Michael Bowler Überreste des Road sters, als er nach einem alten Frazer Nash fahndete. Originalmotor und Getriebe frei lich blieben verschollen. Da nahm sich BMW des Findlings an, restaurierte den Dritten der Mille Miglia 1940 so aufwendig und originalgetreu, daß weder Konstruk teur Rudolf Schleicher noch die g'schleckigen Veranstalter der Mille Miglia für histo rische Fahrzeuge Anstoß nahmen. Dieses Unikum, das die BMW-Pfleger heute auf einen Wert von rund 250 000 Mark taxieren, das aber - weil unverkäuf lich - ...