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... legte sich fest, die jetzt erreich ten Grenzen nicht überschreiten zu wollen. „Es gibt keinen vernünftigen Grund für einen Motorradmotor mit mehr als 1000 cm3“, erklärt BMW-Technikvorstand Dr. Karlheinz Radermacher, und Vertriebschef Spintier versi chert, „nie über 70 PS hinaus" zu zielen. Soviel vernunftbetonte Selbstbeschrän kung fällt aus technischen Gründen leicht. Der altehrwürdige Zweizylinder- Boxermotor diente im wesentlichen bereits in der 500 cm3-R 32 von 1923 mit 8,5 PS. Er ließ sich jetzt gerade noch eine letzte Hubraum-Vergröße rung (vier Millimeter mehr Bohrung ge genüber der R 90/6) gefallen. Und wei terem Leistungsstreben stehen eine nur zweifach gelagerte Kurbelwelle, langer Hub und Stoßstangen anstelle von Königswellen als Ventilantrieb ent gegen. fl 70 Prozent der BMW-Motorradkunden möchten auf ihren jährlich im Durch schnitt gefahrenen 14 500 Freizeit-Kilo metern (das sind immerhin 200 mehr als der deutsche Durchschnitts-Auto fahrer pro Jahr zurücklegt) ein Höchst maß an Komfort nicht missen. Dies zu bieten fällt BMW leichter als mehr Lei stung, verbunden mit der Elastizität des Motors, die man bei den Münchner Produkten erwarten darf: Für kultivierteren Lauf des Motors und willigeres Kaltstart-Verhalten sor gen beim Jahrgang 1977 Bing-Gleich druckvergaser mit Startvergaser für al le Modelle mit Ausnahme ...