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... allezeit hochgehalten wurde. Gegenwärtig steht an der Spitze des Werkes Herr M. A. von Martini, welcher seine Ausbildung am Polytechnikum in Zürich erhalten hat und sich durch fortgesetztes Studium im Verein mit tüchtigsten Hilfskräften bemüht, den Martini-Wagen stets auf der Höhe der technischen Errungenschaften zu erhalten. Für 1907 bringen die Martini-Werke folgende drei Typen in den Handel: 1. Ein Kardan-Chassis 14/20 HP, geeignet als Stadtwagen mit Coupe, Karosserie für Maximal 4 Personen. Der gleiche Typus eignet sich auch vorzüglich als leichter Tourenwagen und sollte er als solcher mit leichter, offener, vierplätziger Karosserie versehen werden. Er gestattet (leicht karossiert) noch ganz bedeutende Geschwindigkeiten. 2. Ein Tourenchassis 24/32 HP. für massige Geschwindigkeiten. Dieses Chassis, äusserst robust gebaut, ermöglicht die schwersten, komfortabelsten Karosserien für 4 eventuell 6 Personen. 3. Ein schweres Tourenchassis 40/50 HP., welches auch mit schwerster Karosserie noch vorzügliche Geschwindigkeiten erzielt. Alle drei Typen haben Vier-Zylinder-Motore, und zwar sind je zwei und zwei Zylinder zusammengegossen. Die Tourenzahl des Motors, welche zwischen 200 und 1200 in der Minute variert, kann durch einen auf dem Steuerrad angebrachten Drosselhebel reguliert werden. Um eine Untersuchung der Schubstangenköpfe zu ermöglichen, ist ...