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... praktisch gar nicht in Frage kommt. Seit Jahren desinteressiert sich zudem die amerikanische Automobilindustrie völlig am Rennsport. Dieser liegt weitgehend in den Händen einiger weniger privater Sportleute, von denen manche mit irdischen Gütern alles andere denn gesegnet sind und finanziell sowohl in bezug auf ihr persönliches Einkommen als auch auf die Pflege ihres Maschinenmaterials von den hierzulande üblichen Bahnrennen abhangen. Ein weiteres Moment darf nicht ausser acht gelassen werden: das amerikanische Publikum hat sich seit dem ersten Weltkrieg auf dem Gebiete des Automobilsports an Rennen gewöhnt, bei denen der Erzielung maximaler Geschwindigkeiten ausschlaggebende Bedeutung zukommt. Der Yankee hat demnach für Brems-, Schaltund Kurventechnik herzlich wenig übrig. Noch geringeres Interesse bringt es den eigentlichen Strassenrennen entgegen. Die Veranstalter, bei denen es sich fast durchs Band Der in Milwaukee siegreiche Kurtis-Kraft-Rennwogen JohnnyParsons' mit Spezial-Hinterradreifen für Sandbahnrennen und Kühlerschutz. Parsons gewann übrigens für das Jahr 1949 denvon der AAA vergebenen Titel eines amerikanischen Auto, mobilmeislers. weg um Einzelpersonen, nicht um Automobilclubs handelt, ziehen es daher begreiflicherweise vor, Bahnrennen zu betreuen statt Strassenrennen, die nach ihrer Meinung allzuviele Zaungäste anlocken. So ...