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... Genfer Salon präsentierten, mächtigenContinental R knüpft Bentley an eine Tradition an, die vor über vierzig Jahren von den damals berühmten Carrossiers initiiertwurde. Auf das kurze Bentley-Chassis (Mark IV & R-Type) bauten etliche auf Einzelanfertigungen spezialisierte Karosseriefirmen verschiedene elegante Coupäs und Cabriolets, die zum Teil einen wohltuenden Kontrast zu dem im konservativen Stil gehaltenen «Standard Steel Saloon» bildeten. Bekannte Namen wie Abbott,Freestone & Webb, H. J. Mulliner, Hooper, Park Ward, JamesYoung, aber auch Pinin Farina oder Franay standen hinter diesen Spezialkarosserien, und selbst Schweizer reihten sich inden illustren Kreis ein: Neben Beutler und Carrosserie Worblaufen machte vor allem Hermann Gräber aus dem bernischen Wichtrach durch formvollendete Schöpfungen aufsein Können aufmerksam. Da alle diese teuren, in aufwendiger Handarbeit gefertigten Spezialausführungen viele zufriedene Käufer fanden, wurde werkseitig eine Sonderausführungdes Mulliner-Coupes aufgelegt, das 1952 als «Bentley R-TypeContinental» in Produktion ging. Auch der eben vorgestellteNachfolger verwendet zur exakten Identifikation wieder ein «R», das auf die Limousine«Turbo R» Bezug nimmt. Verlieh schon das erste, aerodynamisch geformte Continental-Coupe dem einst sehr berühmten britischen Hersteller ein markantes Profil, so ...