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... speziell auch die Wahl der Farbe: Feuerwehrrot. Ein Döschen Farbe war im Kaufpreis enthalten mit dem Gedanken, an der Mille Miglia teilzunehmen, startet aber stattdessen am selben Wochenende im Rahmenprogramm des Grand Prix von Belgien in Spa-Francorchamps. Der Motorsport ist zu der Zeit noch sehr hart und oft grausam. Bei der Mille kommt an jenem Wochenende Alfonso de Portago ums Leben – was juristische Maßnahmen gegen Enzo Ferrari nach sich zieht – und während Thiels GP-Wochenende sterben in Trainings-Sessions der Belgier Van der Haegen und Roberto Colombo. Thiel fällt nach einem Defekt der Ölpumpe aus. Zwei Wochen später nimmt er am 1000-km-Rennen auf dem Ring teil, kommt aber – mit einem anderen 300 SL – erneut nicht ins Ziel: Differenzial-Schaden. Beim bereits erwähnten Eifelrennen nimmt der Vorjahressieger und amtierende Tourenwagen-Europameister Walter Schock nicht teil, doch mit dem 1956 Zweitplatzierten Wolfgang Seidel, dem Targa-Floriound Grand-Prix-Piloten Bengt Mårtensson (und all den anderen) ist das Feld der 300-SL-Rennfahrer stark. Die beiden fallen wegen mechanischem Defekt aus. Und Thiel kommt als Sieger ins Ziel. Monate später zieht Gunther Thiel dann doch zurück in die USA. Den Flügeltürer nimmt er mit. Er bestreitet noch ein paar Rennen damit, beispielsweise das Flugplatzrennen in Elkhart Lake, doch oft bewegt er ...