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... so: Der Allrad- Quattroporte ist der bessere Quattroporte. Nur 0,1 Liter Super pro 100 km und 60 kg addiert die Q4-Variante zu den 10,4 Liter und 1860 Kilogramm des Hinterrad-Quattroporte. Dafür krallen sich alle vier 21-Zöller traktionshungrig in den Asphalt, und das Handling wirkt ruhiger und ausgeglichener. Es herrscht trotzdem anmachender Zug auf der Heck-Kette. Die elektromechanisch betätigte nasse Mittenkupplung verteilt die Leistung deutlich heckbetont, was der Pilot nicht nur spürt, sondern auch im informa tiven Kontrollbildschirm zwischen den Ins trumenten sieht. Wenn der Grip nicht passt, EU INFO So fährt es sich auf der Rennstrecke Es gehört sicher nicht zu den ureigensten Aufgaben einer Luxus-Limousine, sich auf einer Rennstrecke über die Curbs scheuchen zu lassen. Mercedes S-Klasse und Co. beantworten solche Vergewalti gungs-Versuche mit heftigem Wanken und Untersteuern, begleitet von einer aufgeregt blinkenden ESP-Leuchte. Der Quattroporte fühlt sich auf seiner Ab stimmungsstrecke im norditalienischen Balocco dagegen sichtlich wohl. Za ckig und direkt lässt sich der 1,9-Tonner um die Kurve zirkeln, bleibt lange neu tral mit leichter Tendenz zum Leistungs übersteuern und zieht mit Druck und Traktion aus der Kurve. Die ESP-Lampe bleibt ebenso cool. Speziell als Allradler S Q4 schlägt er sich top auf der Rennstrecke sind 50 ...