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... 23. Stunde fand, als der Ferrari 312 P von Jacky Ickx/Brian Redman, nachdem er eine Runde hinter dem führenden Matra MS 670 B von Pescarolo/Larrousse gelegen hatte, mit einem Motorschaden ausfiel und der französische Sieg damit endgültig sichergestellt war. Keines der Spitzenfahrzeuge kam störungsfrei durch, so dass das Rennen zuletzt immer wieder von unvorhergesehenen Boxenhalten der führenden Wagen beeinflusst wurde, von kleinen Schäden, die mehrere Minuten Zeit in Anspruch nahmen; wahrlich ein Lotteriespiel der launischen Technik. In bezug auf die reine Geschwindigkeit hielten sich die Matra und die Ferrari in Le Mans die Waage, in den ersten Stunden des Rennens hatte Ferrari mit dem entfesselten Arturo Merzario den Ton angegeben — der Italiener hatte offensichtlich die Rolle des zu jagenden Hasen übernommen — nachdem der Komaske schon im Training die schnellste Zeit aufgestellt hatte. Le Mans war auch ein prächtiges Festival der Zwölfzylinder; enttäuscht hat diesmal Ford, denn nicht nur alle Capri V 6, sondern auch alle Sportwagen mit Dreiliter-V-8- oder mit Zweiliter-Vierzylindermotor sind ausgeschieden, während Porsche mit den Carrera-Sechszylindern oder den alten Prototypen mit Dreiliter-Achtzylinderaggregat genau das bot, was man von den zähen Stuttgarter Maschinen erwartete, nämlich vorderste Ränge. Allerdings hat es im Felde der zahlreichen ...