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... Stewart trauerte seinem ersten Grand-Prix-Sieg seit Monaco 1966 nach, Ken Tyrell dem ersten Sieg eines Privat-Teams seit dem Rob-Walker- Stirling-Moss-Erfolg auf dem Nürburgring 1962. Doch Sieg und Niederlage liegen im Motorsport eng nebeneinander, und diesmal sogar im wahr sten Sinne des Wortes. Neben der Tyrell-Box lag nämlich diejenige von McLaren, und dort feierte man den ersten GP-Sieg des Kiwi-Teams über haupt und den ersten für Bruce seit Monaco 1962. Hatte McLaren den Sieg durch das Mißgeschick Stewarts auch praktisch geschenkt bekommen, so war er doch ein gleichmäßig schnelles Rennen gefahren, und in diesem Sinne war sein Sieg sicherlich verdient. Bruce hatte sich im Verlauf der 28 Runden mit Rodriguez, Courage, Ickx und zu Beginn auch Siffert erbitterte Kämpfe geliefert. Daß er sich gegen das Ende hin etwas von Rodriguez und dem durch nachlassende Motor leistung handikapierten Ickx absetzen konnte, sollte sich als günstig erweisen. Unterschiedliche Bedingungen herrschten wäh rend den beiden Trainingstagen. War es am Frei tag noch trocken, so wurde die Gegend am Samstag von schweren Regenfällen heimge sucht, die jede Trainingsrunde zu einem Balance akt ohne Netz werden ließen. Nur wenige Piloten zeigten Lust zum Trainieren, gute Zeiten waren auf der nassen Bahn ohnehin nicht zu erreichen, und da sich einige Fahrer auf den zweiten Trainingstag verlassen hatten bzw. ...