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... von Luxusgütern wurden unmöglich. Wie schwierig es war, überhaupt noch Automobile in die Schweiz zu holen, beweist die Zollabfertigung eines Packard Twelve, Baujahr 1937, welcher erst am 30. April 1941 als letzter Packard vor Kriegsende für Risch abgefertigt werden konnte. Einige Packard wurden von der Armee eingezogen, andere mussten aus Treibstoffmangel für Jahre stillgelegt werden. Werner Risch versuchte sich durch diese schwere Krise zu halten, indem er sich – die Rote Fabrik liegt ja direkt am See – auch als Bootsbauer versuchte. Er bot der Schweizer Armee im Rahmen eines Rüstungsprogramms seine Eigenkonstruktion, die Risch II, als Patrouillenboot an. Prompt bekam er den Zuschlag, aber das Geschäft um insgesamt acht Patrouillenboote 41 endete mit einem Skandal und im finanziellen Desaster, sodass Risch in der Folge Konkurs anmelden musste. Neubeginn als Generalimporteur in der Innerschweiz Nach dem Krieg begann Werner Risch in bescheidenerem Umfeld an seinem vormaligen Feriensitz in St. Niklausen LU wieder mit dem Import und Verkauf von Packard-Automobilen, diesmal aber importierte er ausnahmslos fertig montierte Wagen. Für sein Ersatzteillager richtete er sich in der Kollermühle in Zug ein. Auch aus dieser Epoche erzählt man wieder von exzessiven Festgelagen im gleich neben Rischs Anwesen gelegenen Gasthof. Viel interessanter erscheint heute aber, ...