Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... Cooper werden, daß am Großen Preis von Belgien (diesmal zum GP von Europa befördert) in nicht eben angenehmer Weise über Geld diskutiert werden muß. Unter fal schen Angaben hatten die Veranstalter diesmal die privaten Bewerber nach Spa verpflichtet: Die 12 Werkswagen seien fest startgeldberechtigt, die vier schnell sten Privaten würden ihr Startgeld eben falls kriegen. Das sei aber nicht schlimm, denn es würden ja nur fünf, höchstens sechs Privatwagen eingeladen. Die Chance, zum Geld zu kommen, sei also gut. In Spa angekommen, fanden die Privaten allerdings bald heraus, daß sie nicht fünf und nicht sechs, sondern neun an der Zahl waren, was unweigerlich zu einem maschinenmordenden und lebens gefährlichen Trainingskampf um Startgeld führen mußte. War der merkwürdige bel gische Qualifikationsmodus den Privaten schon früher ein Dorn im Auge gewesen, so lief ihnen jetzt die Galle über — um so mehr, als es sich nicht etwa um eine Qualifikation zwecks Beschränkung des Startfelds aus Sicherheitsgründen han delte, sondern vielmehr um eine reine Sparmaßnahme der Qrganisatoren. Die Belgier hatten nämlich die humorige Ader, treuherzig zu versichern, natürlich seien auch die überzähligen Wagen (17. bis 21. Startplatz) durchaus willkom men, nur eben gratis. Wer das harte Bro der Privatteams kennt, begreift die Ver Stimmung. Es kam zu einer Kraftprobe und kein Privater trainierte am ...