Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... auch bei dieser sport lichen Variante gering, aber das Auto atmet den Geist der Marke - nicht zuletzt, weil die bei Li mousinen dieser Gattung übli chen Machoattribute fehlen: Den angesagten Brutalolook über lässt Jaguar der Konkurrenz. Desgleichen die Leistungs exzesse: Der normativen Kraft des Faktischen, die in diesen Regionen mittlerweile 450 PS und mehr vorschreibt, entzieht sich der XJR und belässt es bei weniger manischen 395 PS. Das ist nicht mehr, als auch der eine Klasse tiefer angesiedelte S- Type R bieten kann, dessen An trieb jenem des XJR gleicht: 4,2 Liter Hubraum, verteilt auf acht Zylinder, beatmet von einem mechanischen Lader, dazu die ZF-Sechsgangautomatik. Statt mehr PS sorgen bei der neuen Großkatze weniger Kilos für die artgemäße Sprungkraft. Die Vorzüge der ganz aus Alu minium gefertigten Karosserie spiegeln sich in einem Testge wicht von 1,8 Tonnen wider, nicht wenig, aber deutlich weni ger, als die Konkurrenz auffahrt. So unterbietet der S-Klassegro- ße XJR den kleineren, 450 PS starken Audi RS6 um 100 Kilo gramm, woraus folgt, dass jedes PS nur 4,5 Kilogramm aufge bürdet bekommt, kaum mehr als beim Power-Audi (4,2 kg/PS). Dieses vorteilhafte Leis tungsgewicht prägt den Kraft eindruck. Spielerisch erfüllt der Kompressor-V8, der 541 Nm bei 3500/min abgibt, Tempo wünsche, wobei das Beschleu nigungserlebnis ...