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... Motorgehäuse wurde unverändert vom 700 übernommen, ebenso die Ölpumpe, der Ölkühler, das Lüfterrad und die Benzinpumpe. Auch die Kurbelwelle ist ein Serienteil, wenn auch stark bearbeitet. Die Gemischaufbereitung übernehmen zwei Dell’Orto-Rennvergaser. Das Vierganggetriebe sitzt hinter der Hinterachse und entspricht ebenfalls der Serienausführung. Da der Motor aber im Gegensatz zum Serienwagen vor der Hinterachse sitzt und seine Dreh richtung beibehalten wurde, wurde das Getriebegehäuse für den 700 RS spiegelbildlich abgegossen. Die Getriebeübersetzung wurde selbstverständlich den jeweiligen Streckenverhältnissen angepasst. Apropos Strecke. Seinen ersten Renneinsatz hatte der BMW 700 RS im Sommer 1961 beim Rossfeldrennen in Berchtesgaden. Durch einen Kupplungsschaden kam er nicht ins Ziel, was BMW sofort dazu veranlasste, die Einscheibentrockenkupplung mit Torsionsschwingungsdämpfer, die vom 700 Sport stammte, zu verstärken. Eine gute Entscheidung, denn beim nächsten Rennen, dem sommerlichen Schauinsland-Bergrennen am 30. Juli 1961, konnte der Neuling ordentlich punkten. Die Schweizer Automobil Revue schrieb: »Die kleinste Sportwagenklasse, bis 850 ccm, stand ganz im Zeichen des Zweikampfes zwischen den neuen BMW 700 RS und dem Abarth des Italieners Prinoth. Der ehemalige Motorradrennfahrer Schneider vermochte Prinoth zu schlagen, ...