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... neuen Besen wird man Mar tin Winterkorn kaum bezeich nen können, wenn er am 1. Januar von Bernd Pischetsrieder das Amt des VW-Konzernchefs übernimmt. Kräftig kehren dürfte der gebürtige Schwabe trotzdem. Schließlich gibt es vieles, was dem ehemaligen VW-Entwicklungsvorstand und Audi-Chef zuletzt nicht gepasst hat: Dazu zählen das jahrelange Geran gel um die nächste Sharan-Generation, die interne Kritik an dem von ihm mit entworfenen Phaeton und die Überle gungen des noch amtierenden VW-Markenchefs Bernhard, statt der Luxusli mousine künftig ein raumfunktionales Konzept auf Passat-Basis zu fertigen. Im Vordergrund dürfte die Frage stehen, welche Plattformstrategie künftig bei VW und Audi gefahren wird. Denn während es bei VW außer Phaeton und Touareg nur Modelle mit quer einge bauten Motoren gibt, setzt Audi bei allen Baureihen oberhalb vom A3 und TT auf längs installierte Triebwerke, was zum Beispiel einen Austausch von V6-Dieseln nicht erlaubt. Dabei ist es beeindruckend zu sehen, wie konsequent Winterkorn bei Audi den Einsatz von Gleichteilen zur Ver besserung der Produktivität vorantreibt. Die Bezeichnung Plattform kommt in seinem Wortschatz allerdings nicht vor. Er spricht lieber vom längsmodularen Baukasten, der ab 2007 angefangen vom Coupe A5 und dem A4-Nachfolger künftig bis zum A8 reichen wird und selbst die neuen ...