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... und einem Dampf druck von 52 atü eine Geschwindigkeit von 120 km/st ermöglichte. Zum Start der kalten Maschine benötigte man 20 bis 25 Sekunden. Man hatte dazu einfach den bereits erwähnten Schalter zu betätigen. Diese Kessel waren absolut sicher. Dampf wurde nur in dem einzigen Rohr erzeugt, und nur eine kleine Dampfmenge war in jedem Augenblick vorhanden. Versagte einmal das Rohr, fuhr man einfach mit verringerter Kraft nach Hause. Selbst im schlimmsten Falle blieb die Sache ungefährlich, da das geplatzte Rohr als Sicherheitsventil wirkte. Was die Vollkommenheit anbelangt, so wurde jedem wichtigen Teil des Wagens die idealste Konstruktion zugrunde gelegt. Bremsund Steuerungsgestänge arbeiteten auf Kugellagern. Erstmalig in den USA wurde ein von Robert Bosch in Deutschland gebauter, elektrisch gere gelter Generator für die Lichtanlage verwendet. Die vernickelten großen Scheinwerfer mit ihren geschliffenen Linsen wurden von der berühmten optischen Firma Karl Zeiß bezogen. Die tief verrippten Bremstrommeln wogen als geschmiedete Rohlinge 122 Pfund, nach der Bearbeitung 18 Pfund. Dazu Ferodo-Bremsbeläge aus Europa, auf Aluminium-Brems backen befestigt, geschliffen und eingepaßt, wobei die Flächen des Belages und der Bremstrommeln mit einer Genauigkeit von 1/100 mm zum Tragen gebracht wurden! Der erste Emery-Doble, der für Geld verkauft wurde, war ein ...