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... Packard und Singer bauen, die gleichen Eigenschaften. Der Leylandwagen mit seinen acht Zylindern in einer Linie ist aber nicht nur wegen seines Motors ein aussergewöhnliches Fahrzeug, sondern viel mehr noch wegen seines übrigen Baues, 'der sehr viele interessante Einzelheiten aufweist. ' Betrachten wir zunächst den Motor, so finden wir hier, dass der Konstrukteur die über den Zylindern liegende einzige Nockenwelle in ganz eigenartiger Weise antreibt. Bekanntlich geschieht der Antrieb der Nockenwelle bei den übrigen Achtzylindermotoren in einer Linie entweder durch ein Spiel gerader Zahnräder ä la Peugeot, das sich der Vorderseite der Zylinder entlang zieht, durch ein Winkelgetriebe mit Kardanwelle, und Kegelräder oder durch geräuschlose Ketten. Leyland hat auf alle diese drei Antriebe verzichtet und verwendet hierzu drei Exzenterstangen, die von der Kurbelwelle aus durch ein Schneckenrad angetrieben werden. Diese drei Stangen sind auf der Nockenwelle um je 120 Grad versetzt, so dass sie mit 360 Grad eine vollkommene Umdrehung der Nockenwelle ergeben. Eine solche Anordnung vermeidet also die Nachteile der Kette, die sich strecken kann und alsdann ein ungenaues Arbeiten der Ventile herbeiführt, die Nachteile des Spieles der geraden Zahnräder mit ihrem nicht immer geräuschlosen Gang und die Nachteile des Winkelgetriebes, das, wenn man den Kardan ...