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... Vorstel lungstermin Herbst 1993. Soll das Aluminium auch in weniger exclusive Gefilde Vordringen, bleibt freilich noch einiges zu tun. Vor al lem fertigungsseitig ist seine Verarbeitung zu ganzen Au tomobil-Karosserien mit er heblichen Problemen ver knüpft, zumal dann, wenn Großserienmaßstäbe jenseits von 100 Exemplaren pro Tag zu erfüllen sind. Kopfzerbrechen bereitet besonders das Zusammen fügen der Aluminiumteile, denn ausgereifte, großserien taugliche Fertigungsverfah ren gibt es nicht. Nieten und Kleben, bei Flugzeugen die übliche Praxis, oder Punktund Lichtbogenschweißen sind konkurrierende Prakti ken, die beide mit einschlägi gem Knowhow und erhebli chen Kosten verbunden sind, letzteres auch mit erheblich höherem Energiebedarf. Bei Mercedes-Benz etwa, wo man mit dem aus Alumini um gefertigten Hardtop der SL-Baureihe bereits Serien erfahrungen sammelt, schät zen Fertigungsexperten die Mehrkosten auf den Faktor zwei bis drei. Da schon der Grundstoff gewichtsbezogen mit dem sechsbis achtfachen Betrag zu Buche schlägt, läßt sich leicht ausmalen, daß der Zwang zum Leichtbau zu ei ner kostspieligen Angelegen heit wird. G,I rund für die hohen Alu miniumpreise ist der enorme Energieeinsatz, der zur Her stellung des zukunftsträchti gen Leichtmetalls benötigt wird. Die Verwandlung des Rohstoffs Bauxit in ein Kilo gramm ...