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... Robert Ruckli, der Direktor des Eidg. Amtes für Strassenund Flussbau, welcher der Orientierung mit seiner Anwesenheit besonderes Gewicht verlieh, betonte nachdrücklich, die N 2 könne im Raum Luzern nicht mit irgendeiner Ueberlandautobahn verglichen werden, weder bezüglich des Bautempos noch der Kosten. In der Tat handelt es sich bei einem Teil dieses kurzen Abschnittes (zwischen Lochhof und Grosshof) um die erste Expressstrasse unseres Landes, die realisieren wird. In einem so dicht überbauten Gebiet, wie es auf Luzerner Stadtgebiet von der N2 durchquert wird, enTSteh'en aber dem Autobahnbau Hindernisse und Schwierigkeiten, an die man ursprünglich zum Teil gar nicht gedachthatte. Ein einziges Beispiel mag dies illustrieren: Man kalkulierte die Verzögerung im Bau des Reussporttunnels ' (Lochhof—St- Karli-Strasse) nicht ein, die dadurch entsteht, dass bloss in einer Schicht gearbeitet werden kann, anstatt in drei wie bei den Alpentunnels. Der über dem künftigen Tunnel stehenden Häuser in ei~em dichtbebauten Quartier wegen und natürlich auch wegen der Nähe des Kantonsspitals darf nachts nicht gesprengt und der Vortrieb nicht weitergeführt werden. Dass neben den beiden Tunnels — der 610 m lange Reussporttunnel und der 1540 m messende Sonnenbergtunnel — nicht weniger als 11 Brücken sowie 26 Unterund Ueberführungen zu erstellen sind,, mag ebenfalls die ...