Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... ihre kleinen Kinder aufder Strasse?» Dabei erhalten wir als Polizisten oftmals Antworten wie: «Die Strassen sind auch für unsere Kinder da, sie sollen darauf spielen und sich vergnügendürfen.» Daraus sehen wir, dass von einer nicht zu unterschätzenden Masse eine falsche Liebe zur Strasse herrscht. Ich halte hier immer wieder fest, dass die Strasse nicht zum Spielen oder sogarzum Kräftemessen zwischen den Fahrzeugen und den Kindern geschaffen worden ist! Den Bereich der Strasse konnte man währendmeiner Schulzeit teils noch zum Spielen benutzen, diese Zeitensind aber vorbei. Wir als verantwortliche Eltern sollten unsere Kinder lieber sensibilisieren, als uns der Verantwortung zu entziehen. Das Gleiche gilt auch für die Holzfiguren oder Kindersignale. Das Aufstellen dieser «Pseudosignale» istim Strassenraum zusätzlich unzulässig und bringt auch keinenErfolg. Tempo 30 macht nur in engenund unübersichtlichen Quartierstrassen einen Sinn. Breite und wichtige Verbindungen mit Inseln und Signalen/Schildern zu verbauen ist unsinnig und gefährlich. Leider sind wir heute so weit, dass wir die Verhältnismässigkeit nicht mehr erkennen. Mirscheint es, dass manche Personen mit solchen Massnahmen sich ein Denkmal zu Lasten der Steuerzahler erstellen möchten (z. B.Licht während der Fahrt immer einschalten, Vortritt auf dem Fussgängerstreifen, Tempolimiten, die uns ...