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... bei Winton die besagte Patentschrift vor und las, daß die Patentansprüche von Mr. Seiden praktisch alles umfaßten, was zu einem Automobil gehört —, er hatte sich ein nicht an Schienen gebun denes Fahrzeug mit Verbrennungsmotor und einer Karosserie, die Per sonen und Fracht aufnehmen kann, patentieren lassen, während des Prozesses berief er sich darauf, daß er diese Ansprüche bereits am 8. Mai 1879 eingercicht und darum die unbestrittene Priorität für jede Art von motorisiertem Straßenfahrzeug hätte. Der Prozeß endete damit, daß ihn Seiden gewann. Die übrigen ameri kanischen Autofabriken hatten ihm mit verständlicher Spannung zu gesehen und, noch bevor er entschieden war, mit ihm einen Vergleichgeschlossen. Es wurde die „Association of Licensed Automobile Manufactures“ gegründet, der 16 Autofabriken angchörten, die Mr. Seiden sämtlich 1,25 1/2 ihres Umsatzes Lizenzgebühren als Tribut für seine Er findung zahlen mußten. Neugründungen wurden nicht aufgenommen; damit war eine Ausweitung der amerikanischen Autoindustrie unmög lich geworden. Mr. Seiden rieb sich die Ffände, beobachtete das stete Anschwellen sei nes Bankkontos und gründete eine eigene Autofabrik, die Seiden Motor Car Co. Nun störten ihn nur noch die europäischen Autofabrikanten, die Herren de Dion Bouton, Panhard, Levassor, Benz und Daimler. Um sie auszuschalten, gründete er die „Association ...