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... aber viel zu weit voraus war, um kommerziell reüssieren zu können. Peter Bang (1900–1957) und Svend Olufsen (1897–1949) lernten sich auf der Universi - tät in Århus in der Fakultät Elektrotechnik kennen. Nach seinem Abschluss ging Bang 1924 in die USA, wo zu dieser Zeit mit bereits 600 Sendern ein regelrechter Radio-Hype ausgebrochen war. Während Bang einige Monate in einer Radiofabrik arbeitete befleißigte sich Olufsen – in Dänemark im geräumigen Erdgeschoss seines Elternhauses – damit, einen eigenen Radioempfänger auszutüfteln. Das Haus der Olufsens lag in der Nähe des abgelegenen Städtchens Struer in Jütland, wo sich die B&O Fabrik bis zum heutigen Tage befindet. Nach seiner Rückkehr suchte Bang seinen ehemaligen Kommilitonen auf und zog kurzerhand bei den Olufsens ein. Er stellte sein Bett in dem geräumigen Loft der Familie sozusagen direkt neben dem Radio auf. Sehr unüblich: Denn die Radiotruhen jener Zeit hatten noch völlig andere Dimensionen. Mit der finanziellen Unterstützung der Eltern Olufsens gründeten die beiden ihre eigene Firma B&O. Das erste Produkt war kein Radio, sondern ein Transformator, der ermöglichte, die gleichstrombetriebenen Radios, welche damals noch mit Autobatterien betrieben wurden, direkt ans Wechselstromnetz anzuschließen. Das Produkt tauften sie Eliminator, es kam 1926 auf den Markt und ...