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... führt wohl zu Lizenzeinnahmen, aber anderseits auch unerbittlich zu vermehrter Arbeitslosigkeit im Inlande. Um so mehr sollten die Behörden in Erkenntnis der zum Aufsehen mahnenden Lage unserer Lastwagenindustrie einschreiten und dorch Steuererleichterungen und einschränkende Massnahmen in bezug auf die Einfuhr ausländischer Erzeugnisse den Absatz schweizerischer Lastwagen fördern. verlangen ebenfalls dringend eine Förderung unserer einheimischen Lastwagenindustrie. Unsere Armee ist für den Mobilisationsfall auf einen gewissen Minimalbestand an schweizerischen Fahrzeugen angewiesen. Ausländische Fahrzeuge können im Kriegsfalle keine Verwendung finden, weil die Ersatzteile im Lande fehlen. Der Bestand an einheimischen Fahrzeugen geht aber ständig zurück und reicht für die Heeresbedürfnisse nicht mehr aus. Der Anteil einheimischer Fabrikate am Gesamtbestand von Lastwagen beträgt noch 25,6 1/2. Damit steht die Schweiz gegenüber andern Ländern sehr unvorteilhaft da, wie z. B. verglichen mit Deutschland, das einen einheimischen Lastwagenbestand von 89,7 1/2 aufweist, Frankreich mit 89,9%, Italien mit 99,6 1/2, Grossbritannien mit 90%. In den vier Jahrsn 1930 bis 1934 sind 68,8 Mill. Fr. für Lastwagen ausländischer Herkunft ins Ausland gewandert. Schon im Hinblick auf die wachsende Arbeitslosigkeit und die in der Lastwagenfabrikation bestehende Möglichkeit ...