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... | KÉGRESSE 126 SwissClassics Nr. 22 | 02.2009 Zwei exotische Postautos sorgen für Verbindung Die Schweizer Passstrassen waren im Winter für den Autoverkehr gesperrt. Von Mitte Oktober bis Juni, also etwa acht Monate lang, waren die Strassen nicht benutzbar. Mit der Zunahme des Automobilverkehrs wurde die Forderung nach ganzjährig befahrbaren Passstrassen laut, um die Nord-Süd-Verbindung über die Alpen auch auf schweizerischem Gebiet aufrechterhalten zu können. Der Reiseverkehr von Deutschland nach Italien machte im Winter 1932/33 an die 73 000 Fahrzeuge aus. Sie alle fanden entweder per Bahnverlad am Gotthard oder über Frankreich und Österreich den Weg in den Süden. Für heutige Verhältnisse ist dies nicht sehr viel, aber für die damalige Zeit stellte es eine beachtliche Zahl dar. In Bern erkannte man die Gefahr, dass die Schweiz umfahren werden könnte. Da man am Transitverkehr mitprofitieren wollte, wurde die Öffnung der Alpen-Passstrassen zum gesamtschweizerischen Anliegen. Der Maloja-Pass wurde bereits seit 1927 von der Postverwaltung ganzjährig offen gehalten. Für die Oberhalb Zernez bei Punt la Drossa. Man beachte das Gepäck und die geladenen Ski! Bild: Museum für Kommunikation, Bern Zwei vierspännige Postkutschen kreuzen das neue Postauto 1935 am Ofenpass. Bild: Museum für Kommunikation, Bern 122-127_Kegresse_1/2_6S.qxd 04.05.2009 9:24 Uhr Seite 126 ...