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... in Richtung Gipfel trieb und dabei – schon hinter den ersten Kurven verschwunden – einen unverkennbaren Abgasduft im Startraum hinterlassen hatte. Oder vielleicht doch der Blick vom Ziel am Fuscher Törl hinab auf die letzten Serpentinen und das schneebedeckte Großglocknermassiv, das seinen Schatten langsam auf die Straße zu werfen begann. Bis dann, ganz weit unten, aus dem Tal herauf ein dumpfes Grollen zu hören war, das als Echo zwischen den Felswänden hin und her wogte. Lange bevor der silberne Bolide sichtbar wurde und Kehre um Kehre zum Ziel stürmte. Still war es plötzlich geworden unter allen, die der Ankunft des Wagens entgegenfieberten, um ihn dann mit brausendem Applaus zu empfangen. Als Mass den Achtzylinder abgestellt hatte, war diese Stille für einen kurzen Moment wieder da, die Ruhe nach dem Sturm. Die Greifvögel zogen wieder ruhig ihre Runden über dem Tal. Die Hitze des Motors ließ die frische Bergluft über der Motorhaube flirren wie an einem heißen Sommertag. Und als er dann, die Lederkappe abgenommen, auf einer Bank neben dem Wagen Platz nahm, waren sie auf einmal für alle sichtbar eins: Man, Mountain & Machine. Marcus Herfort, Initiator der Classic Days auf Schloss Dyck, war der Aufforderung gefolgt, »doch mal was in den Bergen zu machen«, und hatte die Veranstaltung quasi im Alleingang mit der Groß- glockner ...