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... kannt war, dass das Auto mit der Chassisnummer 41121 im Jahre 1932 für einen Dr. Jo seph Fuchs in Deutschland mit einer Karosserie der Fir ma Weinberg aus München 50 versehen wurde. Kaum je mand wusste jedoch, dass Fuchs, eines der acht Kinder eines Bäckers, ein berühmter Chirurg, ein bekannter Kon zertpianist und ein geschätz ter Rennfahrer war, der ne benbei noch sein eigenes Flugzeug pilotierte. Für den Bugatti Royale be zahlte Fuchs viermal mehr als für einen Rolls-Royce Phan tom II Continental. Wie der deutsche Arzt mit dem Wagen aus dem Nazi-Deutschland nach Shanghai geflüchtet ist, um sich dort — zwei Wochen bevor die Japaner die Stadt bombardierten — nach Ame rika einzuschiffen, hat Wing rove in seinem Buch «The Anatomy of a Bugatti» festge halten. In den vierziger Jahren fand Charles Chayne den Wagen auf einem Abbruch in New York. Er erstand den Bugatti für 350 Dollars, restaurierte und verschenkte ihn im Jahre 1958 dem Ford-Museum. Mit einem Juweliers-Hammer Im Massstab 1:15, was einer Länge von 406 mm entspricht, bauten die Wingroves den Royale nach. Die Räder wur den aus Aluminium gegossen. Die Reifen, welche einen Durchmesser von 63,5 mm aufweisen, entstanden aus Si likon-Gummi. Auf das Chas sis, welches aus Messingblech besteht, wurden die Vorder achse und die Federn sowie die aus Leichtmetall gegosse ne Transaxle und das Kupp- ...