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... T=OS Abb. 3 Vom Rohguss zum Fertigmodell Modellauto-Sammler erkun digen sichimmerwieder, wie ein Gussmodell entsteht. Wir haben für Sie einen Schwei zer Hersteller besucht. Ist der Prototyp sowie alle da zugehörenden Teile fertigge stellt, beginnt das Abformen des neuen Modells. Eine be reits gefertigte Form des 1951er Chevrolet Impala im 60 Massstab 1:43 sehen Sie auf Abb. 1. Die Formhälfte rechts ergibt die äussere Carrosseneoberfläche. Der Kernteü links im Bild formt die Innenseite des Modells. Als Material für die Gussform wird meistens Gum mi verwendet. In vulkanisier barem Zustand wird dieser synthetische Gummi mit ex trem hohem Druck an die Pro totypenteile angepresst. Diese starke Belastung lässt nur soli des Material für den Prototy penbau zu. Alle abzuformenden Teile wer den daher aus Messing herge stellt. Zum Ausgiessen eignet sich vor allem Zinn oder aber Polyester-ähnlicher Kunststoff. s?.jS^ -apE—llCM*|S- - Abb. 4 Abb. 5 Abb. 6 Kleine Teile wie Lenkräder, Armaturenbrett, Sitz und Sitz schale (Abb. 2) werden aus Zinn gegossen. Bei grossen Teilen wie z. B. die Carrosserie (Abb. 3) bilden sich bei Öff nungen wie Fenster, Bohrlö cher etc. die so lästigen Guss nähte. Wird Kunststoff gegos sen, so lassen sich diese Nähte, ganz anders als bei Zinn, leicht mit dem Messer entfernen. Oft ist Zinn jedoch unentbehr lich, denn es lässt sich hervor ragend ...