Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... die Automobilfeindlichkeit der Schweiz berichtet und direkt oder indirekt gegen die Schweiz als Verkehrsland Stimmung gemacht wird. Und leider fehlt es an Stoff dem « Auto » so wenig wie andern französischen Blättern, die in ähnlichem Sinn ihren Lesern von den schweizerischen Zuständen Kunde geben, und dass die Ablehnung der Graubündner Vorlage für die Oeffnung des Kantons von den Franzosen nicht ohne geheime Schadenfreude registriert wird, kann ebensowenig übrraschen, wenn man sich erinnert, wie die « Ableitung des Fremdenverkehrs aus andern, -auch neutralen Ländern nach Frankreich» dort seit Jahren zum Schlagwort geworden ist. Wir haben über das Schicksal der Graubündner Vorlage berichtet, als erst die unvollständigen Resultate vorlagen. Wie'zu erwarten war, wurde das Nein durch die noch ausstehende Stimmen akzentuiert: 14,579 gegen 6*587. Nur ganz wenige Gemeinden lieferten eine Mehrheit zu Gunsten des Autoverkehrs, so die Fremdnorte St. Moritz und Davos mit 300 Ja gegen 257 Nein bezw. 684 Ja gegen 436 Nein. Chur verwarf mit 1533 gegen 1501; Samaden mit 212 gegen 86, und ebenÜb waren die Neinsager stark in dei Mehrheit in Pontresina, Silvaplana, - Zuoz usw. In der Graubündner Presse wird das Ergebnis hauptsächlich auf zwei Motive zurückgeführt, auf die Abneigung gegen das Luxusautomobil (nach graubündnerischen Begriffen dasselbe was privates ...