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... schuf er sich dann seine ganz eigene Kundenbasis. V8-Umbauten zeugten von einer frühen Vorliebe für monströse Motoren-Upgrades – sie sind bis heute ein Brabus- Markenzeichen. Doch Buschmann war klug genug zu erkennen, dass es auch tieferer Stufen auf der Tuningleiter bedarf. Schon 1984 hatte er seinen ersten, für damalige Zeiten für die Tuningbranche fast unvorstellbaren Großauftrag an Land ziehen können: Autovermieter Erich Sixt ließ sich davon überzeugen, seinen Fuhrpark mit 200 Exemplaren eines Brabus-190 E aufzurüsten. Viele, die damals eine der ständig ausgebuchten Limousinen gemietet hatten, wurden danach treue Brabus-Kunden. Die Inspiration für unser Modell bezog Buschmann dagegen aus anderen Quellen. Entstanden mitten im aufgeheiztem Tuning-Hype der 80er glänzte es trotz des der Rückbank und sämtlicher Dämmstoffe beraubten Innenraums mit einer sehr guten Verarbeitung. Für die damalige Brabus Tuningphilosophie war dies eine wichtige und neue Facette. Die Optik war durchaus dezent – man beließ es bei einem Brabus- Frontspoiler, schwarz lackierten 16 Zoll-Alus und einem im Vergleich zu den Werks-190ern eher braven Heckspoiler. Wenig überraschend war die Motorjournaille heiß wie Frittenfett, den roten Hammer mit qualmenden Rädern quer um die Kurven zu treiben – schließlich stand da ein Baby-Benz mit dem Performancepotential eines ...