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... des Designs Da sind sie zwar nicht alle gleich – und manche gleicher –, sondern von unten betrachtet sind Autos so leicht voneinander zu unterscheiden wie Flipperautomaten von hinten. Sehr schwierig. Plötzlich sehen sie scheinbar austauschbar aus wie die Straßenpläne von Industrieparks. Und doch hat sie was, die so selten beäugte Ingenieursästhetik, die einen selbst bei durchaus vertrauten Alltags-Autos ratlos macht. Irre. Denn es sind ja doch wesentliche Teile, nicht nur tragende, die auf der Unterseite des Designs so schön und schmutzig und benutzt zu sehen sind. Kein Firlefanz, keine Zierleisten, nur funktional Essenzielles wie die Analog zu dem Automobilisten-Sprichwort »Zeige mir was du fährst, und ich sage dir wer du bist«, erscheint es denkbar, jeder gewiefte Fahrzeugkenner wäre nicht nur auf dem Weg zur nächsten Ampel – weiter vorne ein schon bei Grün bremsender Kompaktwagen – imstande, ein Auto nicht nur von hinten zu erkennen. Kenner kennen Autos und auch das Bremsverhalten ihrer Fahrer aus fast jeder erdenklichen Perspektive, selbst angehende Experten können schon beim Blick unter die Haube einen Käfer von einem Elfer unterscheiden, einen Dino von einem Corsa. Aber noch weiter unten? Fünf Seiten kennen wir – aber die dunkle sechste? Da kann man Autos noch so gut kennen – werden sie umgedreht, verschlägt es einem die Sprache ...