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... das es zu erhalten gilt. Es geht nicht, dass ein Besitzer eines Rennwagens dessen Farbe verändert, weil sie ihm nicht gefällt. Einen Picasso streichen wir auch nicht um, damit er zum Sofa passt. Einen Picasso kaufen wir nicht, weil wir das Geld nicht haben (also fast alle) oder wir kaufen ihn nicht, weil er uns nicht gefällt. Keiner kauft ein solches Bild, um es seinem Geschmack anzupassen. Und niemand sollte einen Rennwagen kaufen, wenn ihm die Farbe nicht gefällt. Rennwagen haben keine eleganten Farben. Die Farbgebung der historischen Rennwagen diente einem Zweck. Um aufzufallen auf der Strecke und im Rückspiegel, ein Sicherheitsaspekt. Oder um eine Landesoder Teamzugehörigkeit darzustellen. So sind deutsche Rennwagen weiß oder silbern, franzö- sische blau, italienische rot, englische grün und belgische gelb. Die Geschichte seltener Automobile ist wichtiger als die persönliche Befindlichkeit ihrer Besitzer. Es geht ja nicht um sie, sondern darum, ein kulturhistorisches Industrieobjekt für künftige Generationen zu bewahren. Die ja jetzt schon ein geringeres Interesse an diesem aufweisen. Ein Rennwagen, der Spuren seiner Geschichte sichtbar erzählen darf, ist interessanter als ein Rennwagen, der nur noch Leinwand für den Geschmack seiner Vorbesitzer ist. Das gilt auch, wenn er perfekt restauriert wurde. Das Ego des Restaurators gilt es ...