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... der Einführung der Benzinkarte in England darauf zu schließen, daß dem meerbeherrschenden Albion doch der Unterseebootkrieg etwas unangenehmer ist, als zugestanden wird. Ohne die Karte des ,,Petrpl Control Commitee" erhält niemand mehr einen Tropfen Benzin und auch nur 25 bis 40 Prozent des früheren Bedarfs, so daß der öffentliche Automobilverkehr sehr beschränkt und der private so gut als ganz eingestellt ist. Neulich hat nun Sir Williams im Unterhaus verlangt, die Regierung möge der Einfuhrgesellschaft einen einzigen Dampfer von 15 000 Tonnen zur Verfügung stellen; dann werde der Bedarf des ganzen Königreiches wieder gedeckt werden können. Allein die Regierung ist nicht imstande, für die Lösung einer so wichtigen Frage das gewünschte Schiff freizubekommen. Auch in F r a n k r e i c h ist kein Überfluß an Betriebsstoff vorhanden, und schon zweimal in diesem Jahre war der Benzinhandel längere Zeit hindurch gänzlich eingestellt. Das Kriegsministerium verlangt, daß ein ständiger Vorrat von so und so viel Millionen Litern im Lande ist. Ist dies nicht der Fall, so darf im Privathandel kein Tropfen abgegeben werden. Daß unter diesen Umständen die neutrale Schweiz von den Entente-Ländern kein Benzin mehr erhält, ist leicht zu verstehen. Bis zum Eintritt Rumäniens in den Krieg wurde die Schweiz in ziemlich hinreichender Weise ...