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... hohen Drehmoments und der großen Drehzahlspanne des E-Motors genügt der arretierte zweite Gang des Seriengetriebes als einzige Fahrstufe. Ab Tempo 50 transponiert der Fahr klang das Zwitschern in leises Motorsur ren und Reifensummen. Nach fünf Ki lometern ist klar: Die Elektrifizierung perfektioniert den Smart. Kaum lauter als eine Mikrowelle, surft er ohne ner viges Schaltruckeln durch die abebbende Rushhour. Stattdessen gibt es geschmei dige, homogene Kraft, dazu eine stram mere Straßenlage und sogar einen Hauch von Handling, weil die 135 Kilogramm schwere Batterie tief im Unterboden sitzt und den Schwerpunkt senkt. Nach fünf Kilometern ist aber auch klar, dass das hier ein kurzes Vergnügen werden könnte. Zehn Prozent Ladung sind schon weg. Schnell umlernen und den Smart bewegen, als sei er ein Fahr rad: immer den Schwung nutzen, rollen lassen und sanft bremsen. Dann verzö gert er nicht mit den Bremsen, sondern mit dem Motor. Der fungiert dabei als Generator und speist die Energie wie der in die Batterie ein. Die futtert die ganze Weinsteige hinun ter. Weil es auf jedes Prozentpünktchen ankommt, darf sie im Rathaus-Parkhaus kurz an der Stromtanke aus der Steck dose mümmeln. Tagsüber nutzt kaum jemand die drei Stellplätze mit Gratis- Strom, weil eine Stunde Parken zwei Euro kostet — der Smart zieht derweil nur Energie für 25 Cent. Nächstes ...