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... noch nicht viel zu sehen. Vorerst besteht es im wesentlichen aus einem Riesen-Parkplatz für 750 Autos, einem Großrestaurant mit Kellerbar, einem Winter-Campingplatz und der Talstation für die Seilbahnen zum Gipfel und zu den Pisten. Aber Rom ist schließlich auch nicht an einem Tag erbaut worden, und die geplanten Häuser werden schon noch kommen — vermutlich mit dem gleichen Tempo, mit dem die Schweizer die Pistenanlagen aus dem Schnee gestampft haben. Die ganze geplante Anlage ist jedenfalls so atemberaubend, daß ständig Fremdenverkehrsexperten anderer Länder angereist kommen, um den Schweizern an Ort und Stelle in die Karten zu schauen. So hat Direktor Kämpfen von der Schweizerischen Verkehrszentrale allen Grund, Moleson-Village als Musterbeispiel für eine Retorten-Schöpfung hinzustellen: »Von den besten Architekten des Landes geplant, gibt es dem Touristen alles, was er verlangt; zugleich aber wurde der Landschaft das belassen, was der Tourist von ihr erwartet.« Die Moleson-Bahnen als Touristenbremse Manche werden jetzt sagen: Ich mag diese künstlichen Orte nicht, ich bin mehr für Romantik im Urlaub. Nun, auch denen kann geholfen werden. Vier Kilometer vom Moleson entfernt liegt Cruyeres, das die Deutschschweizer Greyerz nennen. Es ist eines der malerischsten Nester der Schweiz, ein kleines Rothenburg. Mauerumgürtet und mit ...