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... Kilometer wir fressen, desto freier atmet der Motor, und ich bin beeindruckt, wie geschmeidig das Getriebe ist, auch wenn der Synchronring des zweiten Gangs, wie bei vielen 105ern, etwas ausgeschlagen ist. Trotzdem können wir mit dem Verkehr auf der Autostrada gut mithalten. Der fünfte Gang macht aus dem Auto einen leistungsfähigen Cruiser, der bei 120 km/h gut auf der Straße liegt. Das hat er sicher auch seinem für damals fortschrittlichen cw-Wert von 0,34 zu verdanken. Als wir uns Massimos Dorf nähern, fällt mir auf, dass die Scheibenwischer langsamer werden. Kurz darauf stellen sie ihren Dienst komplett ein. Nicht gut bei dem langen Weg, den wir morgen vor uns haben. Wir halten vor dem Tor zu Massimos Haus an, ich stelle den Motor aus, und dann, als ich versuche, ihn wieder zu starten … nichts. Die Batterie ist ganz offensichtlich leer. Es scheint, als sei der elektrische Defekt, der in der Vorwoche aufgetreten war, zurückgekommen. Und draußen wird es langsam dunkel. Da bleibt uns nichts anderes übrig, als den Wagen über Nacht hier stehen zu lassen und uns morgen früh um das Problem zu kümmern. Am nächsten Morgen strahlt die Sonne auf Dorno herab, und die Italiener rüsten sich für den Jahrestag der Befreiung vom Faschismus – ein Feiertag in Italien. Wenn wir das Auto nicht selbst reparieren können, werden wir noch einen Tag warten müssen, denn heute ...