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... waren 107 Autos angetreten. Das älteste war ein American LaFrance von 1915 – der kam nicht ins Ziel –, das jüngste ein 1977er Mercedes 280 E. Von Peking aus ging‘s durch die Innere Mongolei und die Wüste Gobi in die eigentliche Mongolei, die einmal mehr zur Zerreißprobe wurde. Hier entstehen seit jeher die Legenden rund um diese Rallye, und trotz immer mehr Asphalt bleiben genug ruppige Abschnitte, die Ausdauer und Haltbarkeit auf die Probe stellen. Diesmal gab sich das Land ungewohnt kühl und feucht – Regen und Nebel anstelle der sengenden Hitze und trockenen Winde von 2013. Die Wüste blühte, auf den Grassteppen weideten Tausende von Tieren, Matsch und mehr Wasserdurchfahrten als sonst erschwerten die Tour. Die Etappen in Russland und Weißrussland waren dank der Gastfreundschaft der dortigen Organisatoren und der Polizei eher unterhaltsam. Und am Ende – man glaubt es kaum – waren nur zehn Autos ausgefallen. Ein besserer Schnitt als bei der Premiere am 10. Juni 1907: Nur fünf Fahrzeuge gingen an den Start, von denen zwei Paris erreichten. Initiator für die Unternehmung war die Pariser Zeitung Le Matin. Die damit in einer Tradition mit Le Petit Journal stand, die 1894 das erste Autorennen ins Leben gerufen hatte. Regeln gab es nicht. Ankommen war das Ziel und das ohne Karten und Wegweiser. Tankstellen gab es keine, per Kamel wurden Benzinfässer zu ...