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... J 72 Zollern. Die einfache Gliede rung mit Kastenrahmen und Starrachsen wurde übernom men, im einzelnen aber alles anders gemacht. Zunächst sollte eine Karosseriefabrik nach Jankel-Entwurf den gan zen Wagen bauen, aber sie hielt sich nicht an seine Zeich nungen; er warf zwei Chassis weg und entwickelte die Me thode, nach der noch heute der Panther gebaut wird. Die Teile werden nach genauem Auftrag von vielen, meist klei nen und kleinsten Betrieben geliefert, Jankel montiert mit ein paar Mechanikern die Wa gen in einer Werkstatt, die ihm nicht gehört. Bald soll ein ei gener 40 Mann-Betrieb daraus werden, in den einige der bis herigen Zulieferer einziehen, ohne ihre Selbständigkeit auf zugeben. Typisch für diese mm^PANTHER Spezialisten ist der Mann, der die schönen großen Schein werfer macht; sie sehen origi nalgetreu aus, enthalten aber normale Cibie-Reflektoren. Und die makellose Aluminium arbeit der Karosserie erklärt sich aus der Unterbeschäfti gung der nahegelegenen Bri tish Aircraft Corporation, wo erstklassige, sonst kaum zu findende Leichtmetaller greiffar sind. Ohne britische Eigen brötelei würde solche Hinga be ans Objekt nicht funktio nieren; Jankel versteht die Kunst, Individualisten zu ko ordinieren. Sein neues altes Auto, in Jaguar-Anklang auf den Namen Panther hörend, hat etwa den Radstand eines Ford Consul/ Granada, ist so lang wie ein Escort und so breit wie ein 86 automotorSport 19/1973 ...